Produktauswahl und Variantenlogik
Bestellformulare werden komplex, sobald Produkte in Varianten existieren — Größe, Farbe, Ausführung. Eine flache Liste mit jeder Kombination als eigene Option wird unübersichtlich. Besser ist eine Kaskade: erst Produkt wählen, dann Variante. Conditional Logic blendet die Folgefrage abhängig vom gewählten Produkt ein.
Für Catering oder modulare Bestellungen funktioniert das Bundle-Pattern: ein Hauptprodukt (z.B. "Mittagsmenü"), darunter optionale Erweiterungen (Beilage, Getränk, Dessert). Die Calculation Engine summiert automatisch und zeigt den Gesamtpreis live. Wer den Preis erst nach Klick auf "Bestellen" sieht, verliert Conversion.
Wichtig ist die saubere Datenstruktur dahinter. Jede Variante braucht eine eindeutige SKU oder Produkt-ID, sonst wird die spätere Auswertung Chaos. Wer Bestellungen ans Lager oder an einen Drittanbieter weiterleitet (etwa per Webhook an ein ERP), muss Felder konsistent benennen — nicht "Größe" mal mit "groß", mal mit "L". Eine Mapping-Tabelle hilft, Freitext durch standardisierte Werte zu ersetzen.