Was Solar-Vertrieb 2026 wirklich bewegt
Im Solarvertrieb entscheidet die Lead-Qualität über die Marge. Ein Vor-Ort-Termin kostet inklusive Anfahrt, Vermessung und Angebotserstellung schnell 200 bis 400 Euro — wer auf jede Anfrage rausfährt, brennt Geld. Gleichzeitig sind Förderkulissen, Strompreise und Modul-Verfügbarkeit so volatil wie selten zuvor, was die Beratungstiefe pro Termin steigert. Wer hier nicht im Funnel schon vorqualifiziert, wer überhaupt baufähig und finanzierbar ist, verliert Senior-Vertriebszeit an Tire-Kicker.
Genau hier setzt ein mehrstufiges Lead-Formular an: Adresse mit PLZ-Vorprüfung (Einsatzgebiet ja/nein), Eigentumsstatus, grobes Stromverbrauchs-Korridor, ungefähre Dachfläche und Ausrichtung. Die Calculation Engine kann daraus eine erste Wirtschaftlichkeits-Indikation rechnen — Anlagengröße in kWp, Investitionsbereich, geschätzte Amortisationszeit. Diese Indikation ist kein verbindliches Angebot, aber sie hebt das Lead-Niveau spürbar: Wer den Funnel komplett durchläuft, hat verstanden, dass es um Zahlen geht und nicht um eine kostenlose Energieberatung. Conditional Logic blendet bei Mietern andere Folgeschritte ein als bei Eigentümern oder bei Mehrparteienhäusern.