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Was Kanzleien und Steuerberater im Mandantenkontakt umtreibt

Kanzleien und Steuerberatungen leben vom Mandantenkontakt — und genau dieser Kontakt ist heute der Engpass. Mandanten-Erstanfragen kommen rund um die Uhr, müssen aber während der Bürozeiten qualifiziert und in Erstberatungstermine überführt werden. Wer das telefonisch löst, bindet teure Sekretariatszeit; wer es per E-Mail löst, bekommt unstrukturierte Texte, die nachher manuell ins System wandern.

Digitale Mandanten-Aufnahmeformulare verschieben diesen Aufwand vor das Erstgespräch. Statt am Telefon Adresse, Geburtsdatum und Vorgangsbeschreibung abzufragen, kommt der Mandant mit ausgefülltem Formular ins Erstgespräch — und der Anwalt oder Steuerberater kann sofort in die juristische bzw. fachliche Tiefe gehen. Conditional Logic ist hier besonders wertvoll: Je nach Rechtsgebiet (Familienrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht) oder Steuerthema (Selbstständigkeit, Erbschaft, Immobilien) werden andere Felder eingeblendet. Das wirkt seriös und spart in jedem einzelnen Mandat 15 bis 30 Minuten Erstgespräch.

Typische Formulare in Kanzlei und Steuerkanzlei

Drei Formate haben sich etabliert. Erstens die Mandantenaufnahme: Stammdaten, Vorgangsbeschreibung, Beteiligte, gewünschtes Rechtsgebiet, Fristensituation. Conditional Logic blendet je nach Rechtsgebiet Folgefragen ein — bei Mietrecht etwa Mietvertrag-Upload, bei Erbrecht die Frage nach Testament. Pflicht ist eine Honorar-Hinweis-Checkbox, weil der Mandant über die Kostenstruktur informiert sein muss, bevor das Erstgespräch beginnt.

Zweitens die Erstberatungsanfrage als öffentliches Funnel-Formular auf der Kanzlei-Website. Schlank halten: drei bis vier Felder, danach Termin-Auswahl. Wer hier zwei DIN-A4-Seiten Formular vorschaltet, verliert Mandanten an die Konkurrenz. Drittens die Vollmacht-Vorerfassung: Strukturierte Erfassung der Daten, die später in die Vollmacht-PDF einfließen — Mandant, Bevollmächtigter, Umfang, Befristung. Eine Calculation Engine kann die Daten in eine vorbereitete PDF-Vorlage füllen, die der Mandant nur noch unterschreiben muss. Hidden Fields wie Akquise-Kanal oder Empfehlungsgeber helfen langfristig auszuwerten, welche Marketing-Wege funktionieren.

Anwalts- und Steuergeheimnis — was über die DSGVO hinausgeht

Bei Anwälten greift das Anwaltsgeheimnis (§ 43a BRAO, § 203 StGB), bei Steuerberatern das Steuergeheimnis. Diese Schweigepflichten gehen über die DSGVO hinaus und verlangen, dass jede technische Lösung die Vertraulichkeit auf Diensteanbieter-Ebene sicherstellt. Konkret heißt das: Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) reicht nicht, es braucht zusätzlich eine sogenannte Schweigepflichtentbindung — der Mandant muss aktiv zustimmen, dass externe IT-Dienstleister Zugriff auf seine Daten haben können. Das gilt auch für Cloud-Hosting, Backup-Anbieter und das Formular-Tool selbst.

Audit-Logs sind in diesem Kontext keine Kür, sondern Pflicht. Wer wann auf welchen Datensatz zugegriffen hat, muss nachvollziehbar protokolliert werden — bei Streit oder Disziplinarverfahren ist das die einzige Verteidigungslinie. EU-Hosting (idealerweise Deutschland) ist faktisch alternativlos, weil US-Anbieter mit dem CLOUD Act im Konflikt zur Schweigepflicht stehen. Beim Dokumenten-Upload empfiehlt sich zusätzlich End-to-End-Verschlüsselung oder zumindest verschlüsselte Speicherung at-rest. Eine separate, klar formulierte Schweigepflichtentbindung im Formular ("Ich entbinde meinen Anwalt für die elektronische Verarbeitung von der Schweigepflicht gegenüber dem Cloud-Dienstleister") plus Audit-Log mit Zeitstempel erfüllt die Anforderung in der Praxis.

Workflow im Kanzlei-Stack — RA-Micro, AnNoText, DATEV per Bridge

In Kanzleien sitzt die zentrale Datenhaltung in spezialisierter Kanzlei-Software (RA-Micro, AnNoText, ra-micro+, advoware) bzw. bei Steuerberatungen in DATEV. Eine native Integration vom Formular-Tool ist selten — was funktioniert, ist die Webhook-Bridge: Das Formular übergibt nach Eingang eines Mandantenantrags die Daten an einen Zwischendienst (Make, n8n, eigene Skripte), der über die jeweiligen API- oder Import-Schnittstellen die Mandantenakte anlegt bzw. aktualisiert. Bei DATEV ist der DATEV-Datenservice (DATEV DUO) der dokumentierte Weg.

Alternativ — und für viele kleinere Kanzleien pragmatischer — ist der direkte PDF-Export aus dem Formular: Alle Eingaben werden in eine strukturierte PDF-Vorlage geschrieben, die in die Akte gelegt wird. Das spart die Schnittstellen-Entwicklung, hat aber den Nachteil, dass die Daten nicht maschinenlesbar in der Kanzlei-Software liegen. Welcher Weg richtig ist, hängt von der Kanzlei-Größe ab. Hidden Fields wie Sachbearbeiter-Zuordnung oder Aktenzeichen-Präfix tragen die internen Kategorisierungs-Informationen mit ins Backend. Wichtig in jedem Fall: Audit-Log und sichere Übertragung über HTTPS, keine Klartext-E-Mails mit Mandanten-Daten an unverschlüsselte Postfächer.