Slot-Logik und Kapazitäten
Eine Event-Anmeldung ohne Kapazitätsprüfung ist eine Bombe mit Zeitzünder. Sobald der erste virale Tweet das Anmelde-Formular erreicht, sind in einer Stunde dreihundert Anmeldungen für hundert Plätze drin — und der Veranstalter steht vor einer hässlichen Aufgabe. Pro Slot eine harte Obergrenze plus serverseitige Prüfung beim Submit ist Pflicht.
Technisch heißt das: Beim Anmelde-Submit wird in einer Datenbank-Transaktion geprüft "ist Slot X noch frei?" und im selben Atemzug "buche Slot X für diese Person". Atomar — sonst gibt es Race Conditions, bei denen zwei Personen gleichzeitig den letzten Platz buchen. Bei mehreren Workshops innerhalb eines Events gilt das pro Workshop separat. Conditional Logic kann den Workshop-Slot je nach Verfügbarkeit ein- oder ausblenden, sodass volle Slots gar nicht erst auswählbar sind.
Kapazitäten sollten eine kleine Reserve einplanen. Bei einem Event mit 100 Plätzen sind 105 Anmeldungen meist sicher, weil typischerweise 5-15 Prozent No-Show-Quote zu erwarten sind. Bei kostenpflichtigen Events sinkt die No-Show-Quote auf 1-3 Prozent — hier knapper kalkulieren. Diese Reserve sollte in der Calculation Engine als Parameter konfigurierbar sein, nicht hardcoded.