Für Praxen mit Schmerzpatienten

Der Schmerzfragebogen, der vor dem Termin ausgefüllt ist

Standardisierte Schmerzskalen, Verlauf und Trigger erfasst dein Patient in Ruhe zu Hause — digital, mit echten Skalen-Fragetypen. Im Sprechzimmer beginnst du mit der Bewertung, nicht mit dem Klemmbrett.

Schmerzbogen erstellen

~10 Min Sprechzimmer-Zeit pro Schmerzpatient, die von Datenerhebung zu Diagnostik wird

Schmerzanamnese auf Papier — drei Schwachstellen

Das Klemmbrett im Wartezimmer

Der Patient kreuzt hastig zwischen Tür und Aufruf an, die Schrift ist unleserlich, halbe Seiten bleiben leer. Eine Schmerzanamnese, die Sorgfalt bräuchte, entsteht in fünf gehetzten Minuten.

Skalen funktionieren auf Papier schlecht

NRS-Skala angekreuzt zwischen 6 und 7, Schmerzverlauf als unleserliche Kritzelei. Standardisierte Skalen leben von eindeutigen Werten — genau die liefert Papier am schlechtesten.

Abtippen frisst MFA-Zeit

Jeder Papier-Bogen wird von deiner MFA entziffert und in die Akte übertragen — fehleranfällig und teuer. Multipliziert mit jedem neuen Schmerzpatienten ist das ein stiller Vollzeit-Zeitfresser.

Vom Klemmbrett zum strukturierten Vorab-Bogen

  1. 1

    Deinen Schmerzbogen digital abbilden

    Schmerzlokalisation, Stärke (Skala 0-10), zeitlicher Verlauf, Charakter, Trigger, bisherige Therapien, Medikation — du baust deinen bewährten Bogen mit echten Skalen-Fragetypen nach oder lässt die AI in 30 Sekunden einen Entwurf generieren.

  2. 2

    Patient antwortet ohne Wartezimmer-Hektik

    Link in der Terminbestätigung, eine Frage pro Bildschirm, Skalen per Fingertipp. Wer nachdenken muss ("Seit wann genau?"), speichert zwischen und schaut zu Hause in Unterlagen — die Antworten werden präziser als jedes Klemmbrett.

  3. 3

    Eindeutige Werte statt Kritzelei

    Die Antworten kommen strukturiert und leserlich in dein Dashboard: Skalenwerte als Zahlen, Verlauf als klare Angaben. Deine MFA überträgt sie ohne Entziffern in die Akte — und du gehst vorbereitet ins Gespräch.

Fragetypen, die Schmerzanamnese braucht

Skalen-Fragen (0-10)

Numerische Schmerzskalen als nativer Fragetyp — eindeutige Werte statt Kreuzchen zwischen den Kästchen.

Conditional Logic

Kopfschmerz-Detailfragen nur bei Kopfschmerz, Rücken-Fragen nur bei Rücken — der Bogen bleibt fokussiert.

Answer Piping

Spätere Fragen greifen frühere Antworten auf ("Du hast Knieschmerz angegeben — seit wann?") — wie ein gutes Anamnesegespräch.

Zwischenspeichern

Medikamentennamen nachschauen, später weitermachen — kein Datenverlust, kein Neuanfang.

Hosting in Deutschland + AVV

Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO bleiben auf deutschen Servern — mit AVV für deine Praxis.

E-Mail-Benachrichtigung

Eingegangene Bögen melden sich von selbst — deine MFA muss nichts nachhalten.

Weniger als eine Abrechnungsziffer im Monat

Free für den Einstieg (3 Formulare, 100 Antworten/Monat). Pro mit unbegrenzten Formularen, Praxis-Logo und AI: 12€/Monat, im Jahresabo 9€/Monat.

Free

3 Formulare, 250 Antworten/Monat

Pro

Unbegrenzt, 10.000 Antworten/Monat, AI inklusive

Häufige Fragen zum digitalen Schmerzbogen

Schmerzdaten sind Gesundheitsdaten — ist das online überhaupt zulässig?
Ja, mit der richtigen Grundlage: Schmerzangaben fallen unter Art. 9 DSGVO und brauchen typischerweise die Einwilligung des Patienten im Behandlungskontext — die du als erste Frage in den Bogen einbaust. Questee liefert die technische Seite: Hosting in Deutschland, verschlüsselte Übertragung, mandantengetrennte Speicherung und den AVV nach Art. 28 DSGVO.
Kann ich etablierte Schmerzbögen digital nachbauen?
Du kannst die Struktur deines in der Praxis bewährten Bogens mit Skalen-, Auswahl- und Freitextfragen nachbilden. Beachte bei publizierten, validierten Instrumenten die jeweiligen Lizenzbedingungen der Rechteinhaber — viele Praxen nutzen ohnehin einen eigenen, an ihre Sprechstunde angepassten Bogen, und genau dafür ist Questee gedacht.
Was unterscheidet das vom Papier-Bogen im Wartezimmer?
Drei Dinge: Zeitpunkt, Qualität, Aufwand. Der Patient füllt zu Hause in Ruhe aus statt gehetzt vor dem Aufruf — die Angaben werden vollständiger. Skalenwerte kommen als eindeutige Zahlen statt unleserlicher Kreuze. Und deine MFA spart das Entziffern und Abtippen komplett.
Warum nicht Google Forms oder ein PDF-Formular?
Google Forms ist für Gesundheitsdaten indiskutabel — US-Anbieter, kein praxistauglicher AVV, Art.-9-Daten außerhalb des europäischen Rechtsraums. Ausfüllbare PDFs scheitern praktisch: am Handy kaum bedienbar, keine Skalen-Interaktion, und die Rückgabe per unverschlüsselter E-Mail ist selbst ein Datenschutzproblem.
Stellt der Bogen eine Diagnose oder bewertet er die Schmerzen?
Nein. Der Bogen erhebt strukturiert, was der Patient angibt — Bewertung, Diagnose und Therapie sind und bleiben deine ärztliche Aufgabe. Questee macht keine medizinische Auswertung und gibt keine Empfehlungen an Patienten; es ist das digitale Klemmbrett, nur besser.
Eignet sich der Bogen auch für Verlaufskontrollen?
Ja — viele Praxen nutzen zusätzlich einen kurzen Verlaufsbogen vor jedem Folgetermin: aktuelle Schmerzstärke, Veränderung seit dem letzten Termin, Wirkung der Medikation. Derselbe Link, immer wieder — so entsteht ein dokumentierter Verlauf über die ganze Behandlung.
Wie kommen die Antworten in unsere Patientenakte?
Die Antworten liegen strukturiert im Questee-Dashboard, deine MFA wird per E-Mail benachrichtigt und überträgt die Angaben in die Akte — leserlich und ohne Entziffern deutlich schneller als beim Papier-Bogen. Eine direkte Schnittstelle zu Praxisverwaltungssystemen gibt es bewusst nicht; für eigene Automatisierungen stehen Webhooks bereit.

Schluss mit dem Klemmbrett — die Schmerzanamnese kommt vorbereitet

Schmerzbogen mit echten Skalen aufsetzen, Link in die Terminbestätigung, eindeutige Werte im Dashboard. Kostenlos starten.