Levels für Sprachen und Fachgebiete
Ein Einstufungstest braucht eine klare Vorstellung davon, was die Endstufen unterscheidet. Bei Sprachen ist der GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) mit den Stufen A1 bis C2 etabliert; bei IT-Themen reichen meist drei bis fünf Stufen wie Beginner, Intermediate, Advanced. Definieren Sie pro Stufe konkrete Kompetenzen — was kann jemand auf B1, was auf B2? Diese Definition ist das Fundament; ohne sie wird der Test beliebig.
Übersetzen Sie die Kompetenzen in messbare Aufgaben. Für ein Sprachniveau B1 testen Sie Verstehen alltäglicher Texte, einfache Konjugationen, Wortschatz im Bereich Reisen und Arbeit. Mischen Sie Frageformate: Multiple-Choice für Wortschatz, Lückentexte für Grammatik, kurze Hör- oder Leseverstehens-Aufgaben für Anwendung. Vermeiden Sie reine Übersetzungsaufgaben oder offene Aufsätze — die brauchen menschliche Bewertung und sprengen die Auto-Auswertung. Pro Stufe planen Sie 8 bis 15 Items ein, je nach Differenzierungsbedarf. So kommt man auf Tests von 30 bis 60 Items insgesamt — eine Bearbeitungszeit von 20 bis 30 Minuten ist realistisch.