Produkt-Konfiguration mit Conditional Logic
Ein Konfigurator führt Kunden Schritt für Schritt durch eine Reihe von Entscheidungen, die am Ende ein konkretes Produkt definieren. Bei einer Küche sind das Korpusfarbe, Frontmaterial, Griffe, Geräte, Arbeitsplatte. Jede Auswahl beeinflusst die nächsten Optionen — wer Massivholz wählt, sieht andere Frontfarben als wer Hochglanz wählt. Conditional Logic ist deshalb das Herzstück eines guten Konfigurators.
Planen Sie die Verzweigungen, bevor Sie das Formular bauen. Skizzieren Sie auf Papier oder in einem Flowchart, welche Auswahl welche Folgefragen auslöst. Halten Sie die Tiefe begrenzt: drei bis fünf Verzweigungsebenen sind die praktische Obergrenze, alles darüber wird unwartbar. Vermeiden Sie Sackgassen — jede Konfiguration muss am Ende zu einem gültigen Produkt führen. Bauen Sie mit echten Personas im Kopf: Was möchte ein Erstkäufer? Was ein Profi? Idealerweise gibt es einen einfachen Standardpfad und einen erweiterten Expertenpfad, zwischen denen der Nutzer wählen kann.