NPS-Umfrage erstellen — Net Promoter Score messen

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  • Automatische Berechnung des NPS-Scores
  • Segmentierung in Promotoren, Passive und Detraktoren
  • Vergleich über Zeit — Trends erkennen

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NPS-Score-Berechnung erklärt

Der Net Promoter Score (NPS) basiert auf einer einzigen Frage: "Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns weiterempfehlen?" — auf einer Skala von 0 bis 10. Die Antworten werden in drei Gruppen segmentiert: 0–6 sind Detraktoren (unzufrieden), 7–8 Passive (neutral), 9–10 Promotoren (begeistert).

Die Berechnung selbst ist simpel: Prozent Promotoren minus Prozent Detraktoren. Passive werden bewusst ignoriert, da sie weder positive noch negative Empfehlungen aussprechen. Beispiel: 60 Prozent Promotoren, 20 Prozent Passive, 20 Prozent Detraktoren ergibt einen NPS von +40. Der Score liegt zwischen -100 und +100, wobei alles über 0 als gut gilt, über 30 als sehr gut, über 50 als exzellent.

Wichtig zu verstehen: Der NPS ist eine relative Kennzahl, kein absoluter Maßstab. Branchen unterscheiden sich stark — SaaS-Anbieter erreichen oft +30 bis +50, Telekommunikationsanbieter eher -10 bis +10. Vergleichen Sie sich mit Ihrer Branche, nicht mit Apple. Und verfolgen Sie den Trend über Zeit — eine Einzelmessung ist Bauchgefühl, eine Quartalsentwicklung ist Information.

Detraktor-Routing per Conditional Logic

Eine NPS-Umfrage ohne Folgeaktion ist verschwendete Datenerhebung. Wer 3 Punkte vergibt, hat ein konkretes Problem — und zwar jetzt, nicht in drei Monaten beim Quartalsreport. Conditional Logic ermöglicht eine differenzierte Reaktion bereits im Formular.

Bewährtes Muster: Bei Score 0–6 erscheint eine Folgefrage "Was ist schiefgelaufen?" als optionales Textfeld. Bei 7–8 fragen Sie "Was würde Sie zu einer 9 oder 10 bewegen?". Bei 9–10 bitten Sie um eine Empfehlung oder ein Testimonial. Drei verschiedene Pfade, ein Formular — der Befragte merkt nichts vom Routing.

Für eine schnelle Reaktion lohnt sich zusätzlich ein automatischer Webhook bei Detraktoren: Slack-Benachrichtigung an das Customer-Success-Team, automatische Anlage eines Tickets im Helpdesk, oder eine Mail an den verantwortlichen Account Manager. Wer einen Detraktor binnen 24 Stunden persönlich kontaktiert, kann in vielen Fällen die Beziehung retten — und gewinnt obendrein wertvolle Insights, warum es schief lief.

Kadenz und Survey-Fatigue

Wer Kunden zu oft befragt, bekommt am Ende keine Antworten mehr. Survey-Fatigue ist ein reales Problem — Studien zeigen, dass Antwortraten nach drei bis vier Befragungen pro Jahr deutlich abfallen, oft auf unter 5 Prozent. Eine sinnvolle Kadenz ist deshalb keine Frage des "mehr ist besser", sondern der Disziplin.

Für transaktionalen NPS (nach einem konkreten Ereignis: Support-Ticket, Kauf, Onboarding-Abschluss) ist eine Befragung pro Ereignis okay — der Kontext ist frisch. Für Beziehungs-NPS (allgemeine Zufriedenheit) reicht ein Mal pro Quartal, in B2B oft sogar nur zweimal im Jahr. Wer monatlich fragt, wird ignoriert.

Wichtig ist auch die Tageszeit. B2B-Befragungen funktionieren am Dienstag bis Donnerstag morgens am besten — Montag wird ignoriert, Freitag ist mental schon Wochenende. B2C-Umfragen laufen abends und am Wochenende besser. Eine kurze Subject-Line ohne Marketing-Sprache erhöht die Öffnungsrate: "Eine Frage zu Ihrer Erfahrung" schlägt "Wir würden uns über Ihr Feedback freuen!".

Slack/BI-Alert bei niedriger Bewertung

Detraktor-Antworten brauchen Aufmerksamkeit — und zwar nicht erst beim nächsten Reporting. Ein automatischer Alert in Slack oder Microsoft Teams sorgt dafür, dass die richtige Person sofort weiß, was passiert ist und reagieren kann.

Die Mechanik: Ein Webhook leitet jede Antwort mit Score ≤ 6 an einen dedizierten Channel weiter — inklusive Kundenname, Score und Freitext-Begründung. Das Customer-Success-Team sieht den Eintrag im selben Moment, in dem die Antwort eingeht, und kann den Kunden noch am gleichen Tag kontaktieren. Das ist der Unterschied zwischen "Beschwerde gehört" und "Kunde verloren".

Für Aggregat-Auswertungen lohnt sich eine Anbindung an ein BI-Tool wie Metabase, Looker Studio oder eine simple Google-Sheet-Pipeline. So sehen Sie Trends pro Segment (Kundenkohorte, Produktversion, Region) und können gezielt nachsteuern. Wichtig: alarmieren Sie nur bei wirklichen Problemen, sonst entsteht Alert-Fatigue. Drei Detraktoren am Tag sind ein Alarm wert — drei pro Woche eher Statistik.

Trend-Analyse über Zeit

Ein einzelner NPS-Wert ist nahezu nutzlos. Erst der Vergleich über die Zeit zeigt, ob Sie besser oder schlechter werden. Wer im Q1 einen NPS von +35 misst und im Q2 +42, hat etwas richtig gemacht — und sollte herausfinden, was. Die absolute Zahl zählt weniger als die Richtung.

Für eine saubere Trendanalyse brauchen Sie drei Dinge: konsistente Methodik (immer dieselbe Skala, dieselbe Frage, dieselbe Zielgruppe), ausreichende Stichprobengröße (mindestens 100 Antworten pro Periode für statistische Aussagekraft) und Segmentierung (B2B vs. B2C, neue vs. bestehende Kunden, Produktversionen).

Vorsicht vor Survivor-Bias: Wer nur zufriedene Kunden fragt — weil unzufriedene bereits gekündigt haben — bekommt einen geschönten Score. Ein gesundes NPS-Programm misst auch Cohorts kurz vor Vertragsende oder nach Support-Eskalation, nicht nur die Stamm-Promotoren. Eine Anbindung ans CRM mit Hidden Fields (Vertragslaufzeit, Plan, Onboarding-Datum) erlaubt später die Auswertung nach Segmenten — ohne diese Metadaten ist der NPS nur eine eindimensionale Zahl.