Frage-Pool aufbauen
Ein Wissensquiz mit denselben zehn Fragen für alle Teilnehmer ist nach dem ersten Durchlauf wertlos — die Antworten kursieren in zwei Tagen im internen Slack. Ein Frage-Pool von dreißig bis fünfzig Fragen, aus dem zufällig zehn gezogen werden, hält das Quiz robust gegen Weitergabe und ermöglicht Wiederholungen ohne Identitäts-Erkennung.
Für den Aufbau gilt: Jede Frage bekommt einen Schwierigkeitsgrad (leicht, mittel, schwer) und eine Themenkategorie. Beim Quiz-Start zieht die Calculation Engine zufällig eine Mischung aus Kategorien und Schwierigkeitsgraden — etwa "drei leichte, fünf mittlere, zwei schwere, gleichmäßig auf vier Themen verteilt". So bekommen alle Teilnehmer ein vergleichbares Quiz, aber nicht das identische.
Wichtig ist die Frage-Qualität. Eindeutig formulierte Fragen mit einer klar richtigen Antwort sind das Ziel — Fragen, bei denen "es kommt drauf an" als Antwort plausibel wäre, gehören in einen Diskussions-Thread, nicht ins Quiz. Vor dem Live-Gang sollten alle Fragen von zwei bis drei Domain-Experten gegengelesen sein. Eine ambiguous Frage verzerrt die Score-Verteilung und untergräbt das Vertrauen ins Zertifikat.