NPS richtig aufsetzen — von Frage bis Detraktor-Follow-up
Die NPS-Frage selbst ist trivial — eine Skala von 0 bis 10, eine Standard-Formel. Was die meisten Teams falsch machen, ist alles drumherum: falsches Timing (gleich nach Signup, wenn der User noch nichts erlebt hat), zu viele Fragen (NPS soll kurz sein, sonst sinkt die Antwortrate unter zehn Prozent), kein Detraktor-Follow-up (der wertvollste Datenpunkt verpufft).
Gutes NPS-Setup: Trigger nach echtem Wert-Erlebnis (nach dem dritten Login, nach dem ersten echten Use-Case-Abschluss). Eine Hauptfrage, eine optionale Folgefrage. Bei Detraktoren (0-6) ein Follow-up, das nach dem konkreten Frust fragt — nicht "Warum?", sondern "Was fehlt dir?".
Fuer dich als PM heisst das: Conditional Logic blendet das Follow-up nur fuer Detraktoren ein. Promoter (9-10) bekommen einen Slot fuer einen Case-Study-Call, Passives (7-8) bekommen nichts. Ein Slack-Webhook feuert bei jeder Detraktor-Antwort sofort an dein Customer-Success-Team — du kannst telefonieren, bevor der Kunde kuendigt. NPS wird vom Vanity-Score zum operativen Werkzeug.