Für Coaches & Leadership-Entwicklerinnen

Selbstbild trifft Fremdbild — 360°-Feedback ohne Konzern-Tool

Ein Link an Kollegen, Führungskraft und Team deines Klienten — anonymes, strukturiertes Feedback statt wirrer Mail-Antworten. Du spiegelst dem Klienten ein echtes Fremdbild, nicht nur seine Selbstwahrnehmung.

360°-Bogen erstellen

Warum das Fremdbild meist fehlt

Coaching im Spiegelkabinett

Du arbeitest mit dem, was der Klient über sich erzählt. Blinde Flecken — genau das, woran Coaching ansetzen sollte — bleiben per Definition unsichtbar, solange niemand anderes gefragt wird.

Feedback per Mail ist weder anonym noch vergleichbar

Bittest du Kollegen des Klienten per Mail um Einschätzungen, antworten manche gar nicht, andere diplomatisch weichgespült — die Absender stehen ja im Feld. Und fünf Freitext-Mails lassen sich nicht nebeneinanderlegen.

360°-Suiten sind für Konzerne gebaut

Professionelle Feedback-Plattformen kosten vierstellig pro Jahr, brauchen Admin-Schulungen und lohnen sich ab hunderten Teilnehmern. Du brauchst 5-8 Feedbackgeber pro Klient — kein HR-System.

So sammelst du das Fremdbild ein

  1. 1

    Feedback-Bogen zu deinem Kompetenzmodell bauen

    Skalenfragen zu Führung, Kommunikation, Zusammenarbeit — plus offene Felder („Was sollte er/sie beibehalten? Was verändern?"). Dieselben Dimensionen wie im Selbstbild-Bogen, damit du später vergleichen kannst.

  2. 2

    Ein Link an alle Feedbackgeber — anonym

    Der Klient oder du verteilt den Link an Kollegen, Führungskraft und Team. Ausfüllen ohne Login, ohne Namenspflicht — wer anonym bleibt, antwortet ehrlich. Eine Frage pro Bildschirm senkt die Abbruchquote.

  3. 3

    Du spiegelst Selbst- vs. Fremdbild in der Session

    Alle Antworten landen gesammelt und auswertbar in deinem Workspace. Du siehst Muster über die Feedbackgeber hinweg, stellst sie dem Selbstbild gegenüber — und die Coaching-Session bekommt eine Datenbasis statt Vermutungen.

Gebaut für ehrliches Feedback

Anonym ausfüllbar

Kein Login, kein Pflicht-Namensfeld — Feedbackgeber antworten offen statt diplomatisch.

Skalen + Freitext kombiniert

Vergleichbare Skalenwerte für Muster, offene Fragen für die Geschichten dahinter.

Ein Link pro Runde

Pro Klient ein Formular, ein Link — du behältst die Übersicht über jede Feedback-Runde.

Passwort-Schutz

Optionales Passwort stellt sicher, dass nur eingeladene Feedbackgeber teilnehmen.

DSGVO & Hosting Deutschland

Einschätzungen über Personen sind sensibel — sie bleiben auf deutschen Servern, AVV inklusive.

Dein Coaching-Branding (Pro)

Logo und Farben deiner Praxis — das Feedback wirkt wie dein Instrument, nicht wie ein Umfrage-Tool.

Konzern-Methode, Solo-Coach-Preis

Free zum Testen einer Runde (3 Formulare, 100 Antworten/Monat). Pro für 12€/Monat: unbegrenzte Feedback-Runden, dein Branding, AI inklusive — statt vierstelliger Suite-Lizenzen.

Free

3 Formulare, 250 Antworten/Monat

Pro

Unbegrenzt, 10.000 Antworten/Monat, AI inklusive

Fragen aus der Coaching-Praxis

Ist das Feedback wirklich anonym?
Du entscheidest: Lässt du das Namensfeld weg, werden keine Namen erfasst und Antworten sind nicht einzelnen Personen zuordenbar. Praxis-Tipp: Bei sehr kleinen Gruppen (2-3 Feedbackgeber) Anonymität nicht versprechen, wenn Rollenfragen („Führungskraft / Kollege") Rückschlüsse erlauben — frage dann die Rolle gar nicht oder gröber ab.
Brauche ich die Einwilligung des Klienten und der Feedbackgeber?
Der Klient sollte das 360°-Feedback ausdrücklich beauftragen — es geht um Einschätzungen über ihn. Die Feedbackgeber nehmen freiwillig teil; ein kurzer Einleitungstext im Formular erklärt Zweck, Anonymität und wer die Ergebnisse sieht. Questee speichert DSGVO-konform in Deutschland und stellt dir den AVV nach Art. 28 — die Transparenztexte formulierst du direkt im Bogen.
Warum nicht SurveyMonkey oder Google Forms?
Beides sind US-Dienste — heikel, wenn Mitarbeitende eines deutschen Unternehmens Einschätzungen über eine Führungskraft abgeben. Viele Unternehmens-IT-Abteilungen blockieren solche Tools inzwischen sogar. Mit Questee argumentierst du gegenüber dem Unternehmen deines Klienten: Hosting in Deutschland, AVV, keine Drittlandsübermittlung — oft die Bedingung dafür, dass die Runde überhaupt genehmigt wird.
Welche Fragen gehören in einen 360°-Bogen?
Bewährt: 4-6 Kompetenzdimensionen (z.B. Kommunikation, Entscheidungsverhalten, Förderung des Teams, Umgang mit Konflikten) mit je 2-3 Skalenfragen, dazu drei offene Fragen — beibehalten, verstärken, verändern. Wichtig: exakt dieselben Fragen auch als Selbstbild-Bogen an den Klienten, sonst kannst du nicht gegenüberstellen.
Wie viele Feedbackgeber sind sinnvoll?
Üblich sind 5-10: Führungskraft, 3-5 Kollegen auf gleicher Ebene, bei Führungskräften zusätzlich 3-5 Mitarbeitende. Weniger als 4 macht Anonymität fragil; mehr als 12 bringt selten neue Muster. Mit dem Free-Tarif (100 Antworten/Monat) deckst du mehrere Runden parallel ab.
Sieht mein Klient die Rohantworten?
Nur wenn du es so willst. Die Antworten laufen in deinem Questee-Konto zusammen — du entscheidest, was du wie spiegelst. Die meisten Coaches verdichten zu Mustern und ausgewählten anonymen Zitaten, statt Rohdaten weiterzugeben. Genau diese kuratierte Rückspiegelung ist dein Mehrwert als Coach.
Kann ich die Runde nach 6 Monaten wiederholen?
Ja — dupliziere das Formular für die Folgerunde und verschicke einen frischen Link. Gleiche Fragen, neuer Zeitpunkt: So machst du Entwicklung sichtbar und das Coaching bekommt einen messbaren Vorher-Nachher-Rahmen, der auch gegenüber dem zahlenden Unternehmen überzeugend ist.

Gib deinem Coaching ein Fremdbild

360°-Bogen aufsetzen, Link an die Feedbackgeber, Selbst- und Fremdbild in der nächsten Session gegenüberstellen. Kostenlos starten.